Persönlich

Homesharer teilen ihre Geschichten: Warum teilt ihr euer Zuhause? Diese Seite ist noch ganz neu und wächst noch – teilt jetzt eure Geschichte über das Kontaktformular!

Sebastian
SebastianUm meine Tochter sehen zu können
Ich wohne in Friedrichshain, bin Doktorand und Freiberufler und habe meine Wohnung, wenn ich meine Tochter, die leider nicht bei mir wohnt, übers Wochenende besucht habe, vorher über airbnb untervermietet. Dabei habe ich sehr nette Leute kennengelernt, die auf meinen Kater aufgepasst haben und mir finanziell die 1000km Reise zu meiner Kleinen ermöglicht. Das Zweckentfremdungsgesetz macht das leider jetzt unmöglich und erschwert mir meine Besuche damit deutlich. Ich habe diese Webseite erstellt.
Sabine
SabineTraum der europäischen Freizügigkeit durch Vermietung verwirklicht
Ich bin überzeugte Europäerin und gebürtige Berlinerin. Über 30 Jahre habe ich in verschiedensten Ländern der Welt gelebt. Seit 2015 ist mein Wohnsitz Berlin, „fürs Alter“, weil die Stadt schön ist und meine Tochter hier lebt.
Ich bin selbstständige Autorin und Übersetzerin für Film und Fernsehen. Einen Grossteil meiner Berufstätigkeit erledige ich online. Ab und zu reise ich für meist kurze Aufträge in die Studios vor Ort, nach Paris, Barcelona etc. Die Freiheit dieser räumlichen Flexibilität ermöglichte mir das Homesharing-Prinzip – unkompliziert und ohne finanzielle Zusatzbelastung. Zudem war Homesharing eine Quelle neuer weltweiter Bekanntschaften: Juan, Dorian, Albertina… Ein kleines Netzwerk zwischen Paris, Barcelona und Berlin. Ich hatte einen Traum und habe ihn realisiert: Ein europäisches, räumlich flexibles Leben mit Heimathafen in Berlin, Aufträgen in Metropolen wie Paris und Sommeraufenthalten in Spanien.
Das Zweckentfremdungsgesetz macht diesen Traum jetzt unmöglich.
Nun sitze ich in Berlin fest. Schade.
Sandra
SandraAls finanzielle Reißleine und Reisekasse
Als Freiberuflerin habe ich jahrelang ein Magazin betreut. Es war eine meiner „sichersten“ und größten Einnahmequellen – bis das Magazin plötzlich eingestellt wurde. Ich musste schnell irgendeine Sofortmaßnahme finden! Also fing ich an, meine Wohnung über Airbnb zu vermieten.
Später – beruflich wieder alles im Griff – habe ich mit der Vermietung meine Reisen finanziert.
Ein logisch schöner Mechanismus: Gäste aus aller Welt wohnten bei mir in Berlin. Damit verdiente ich Geld. Mit exakt dieser Summe reiste ich los und bezahlte private Unterkünfte irgendwo auf der Welt.
Das Zweckentfremdungsgesetz nimmt mir mein Taschengeld für Reisen weg. Viel schlimmer aber: Es nimmt mir die beruhigende Option, schnell handeln zu können, wenn im freiberuflichen Hin und Her mal etwas schief geht!